Hundegesundheitstrainer

Hundegesundheitstrainer

Bitte hier zur neuen Übersicht wechseln

Ausbildung Hundegesundheitstrainer

Dieser interdisziplinäre und innovative Lehrgang mit dem Anspruch auf Vollständigkeit setzt neue Maßstäbe in der Gesundheitsberatung des Hundes.

Lernziele

Es gibt drei Hauptbereiche, welche die Lehrgangsteilnehmer lernen müssen, um alle Tätigkeiten, die unter "Grundlagen" beschrieben sind, zu erfüllen:

1. Grundlagen der Hundeverhaltensbiologie und Hundehaltung

2. Grundlagen der Trainingslehre und Kenntnisse aller Hundesportarten

3. Kenntnisse der Ernährungslehre

Um einen Hund nach gesundheitlichen Aspekten zu beurteilen, muss der Berater ein ausreichendes Wissen über dessen optimale Haltung, Ernährung sowie Deckung des natürlichen Bedarfs an Verhaltensaktivitäten besitzen.

Das Gesundheitsmanagement des Hundes erstreckt sich auf viele Teilbereiche, die unterschiedliche Aufgaben und Funktionen beinhalten. Diese alle in dem Kurs zu vermitteln, wäre unmöglich. Viele Bereiche existieren im Vergleich zum Gesundheitsmanagement im Humanbereich noch nicht bzw. haben noch keine Bedeutung. Den wichtigsten Teil, der auf die Gesundheitsförderung bezogen klientenorientiert ist, haben wir ausführlich in den Teilbereichen abgehandelt.

Weitere Informationen zur Ausbildung als Hundegesundheitstrainer finden Sie auf www.hundegesundheitstrainer.de

Die didaktische Grundstruktur

Durch den Lehrgang Hunde-Gesundheitsmanagement haben wir von Fachleuten in einzelnen Gebieten ein zusammengesetztes Wissen zu einem eng abgesteckten Fachgebiet zusammengeschweißt. Im Vordergrund steht der Hund und seine Gesundheit sowie deren Förderung.

Im medizinischen Bereich wird dies praktisch in gesundheits- und sozialpolitischen Institutionen umgesetzt. Diese existieren bei Tieren nicht. Für sie gibt es keine Wohlfahrtspflege, Rentenversicherungen, Unfall- und Krankenversicherungen usw.). Damit entfallen Planung und Organisation, Steuerung bzw. auch die Evaluation gesundheitsbezogener Dienste auf der Institutionsebene. Beim Hund spielen sich diese auf der Ebene des Haushaltes ein, in dem er dem zum Teil überforderten Besitzer in dieser Thematik ausgeliefert ist. Der HGT soll als Sachkompetenter die Organisation der Gesundheit des Hundes übernehmen.

Das ist der Leitfaden für die methodischen Entscheidungen. Durch abgesteckte gesundheitsrelevante Bereiche für den Hund ergeben sich die Themen. Wichtig ist dabei das soziale Umfeld des Hundes, seine Interaktionen mit der Umwelt und die daraus resultierenden beeinflussenden Brennpunkte hinsichtlich seiner Gesundheit und seines Wohlbefindens. Auch seine Bewegung und Beschäftigung als Deckung des kognitiven Grundbedarfs sowie alles rund um seine Ernährung spielen dabei eine große Rolle.

Einzelne Themen wurden gemeinsam von Fachleuten geschrieben, die sich direkt mit der Materie beschäftigen. Zum großen Teil haben sie auch in diesen Bereichen Ihre Publikationen und sind in die Ausbildung involviert, so dass Sie auch Erfahrungen in der Erwachsenenbildung haben.

  1. Hundeverhaltensmanagement
  2. Hundesport
  3. Ernährung des Hundes

Das Berufsbild

Der Lehrgang Hunde-Gesundheitsmanagement vermittelt umfassende Kenntnisse, die zu verschiedenen Tätigkeitsfeldern führen können. Dabei handelt sich nicht um kurative sondern um beratende Tätigkeiten, die zur Krankheitsprävention und Gesundheitserhaltung des Hundes führen. Der Ausübende dieser Tätigkeit wird Hunde-Gesundheitstrainer genannt.

Tätigkeitsfelder/Aufgabenprofil allgemein

Hunde-Gesundheitsberatung bezieht sich auf die Aufklärung der Besitzer über die natürlichen Bedürfnisse ihres Hundes, angefangen bei gesunder Ernährung und optimaler Haltung bis hin zur Förderung der ausgewogenen Bewegung und Beschäftigung sowie einer aktiven Instruktion beim Einsatz in den verschiedenen Hundesportdisziplinen. Unter diesen Tätigkeiten wird heute auch Fitness, Gesundheitstraining oder Krankheitsprävention und Anti-Aging verstanden.

Zusatzausbildung zu Hundegesundheitstrainer -Tierphysiotherapie

Kombinieren Sie zwei Berufe miteinander die sich ideal ergänzen.

Diese kombination empfehlen wir auch dem Physiotherapeuten. Von welche seite auch immer man die Kombination betrachtet der Physiotraoner hat gewaltige Potential. In diesem zusammengesetzten Lehrgang erwerben Sie Fachkompetenzen nicht nur im Bereich der Physiotherapie, sondern auch in Themen, die sich auf Gesundheitsprophylaxe, Fitness, Ernährung und Sport des Hundes beziehen. Im Angesicht des steigenden Interesses an einem immer mehr leistungsorientierten Hundesport fehlt in Deutschland ein Trainer, der den Hund im Training direkt betreut und gleichzeitig als Physiotherapeut vor Ort immer zur Verfügung steht, wenn man ihn braucht.

Wie man Tiere professionell trainiert, für sie individuelle Trainingsprogramme erstellt, den Hunden einen entsprechenden Bewegungsausgleich in komplementären Sportarten bietet, ihren Bewegungsapparat überwacht sowie bei Bedarf physiotherapeutisch eingreift, weiß heute keiner besser als der Absolvent dieses Lehrgangs.

Die Summe der Aussagen einzelner Fachleute wie Ernährungsberater, Trainer und Physiotherapeuten, bezogen auf einen Hundepatienten, ergeben ein synthetisches Bild und sind weniger treffsicher, als die Beurteilung durch eine fachkundige Person, die alle diese Bereiche beherrscht, weil sie das Tier analytisch betrachtet. Das Tier ist eben keine Summe aus verschiedenen Eigenschaften, sondern eine nicht zu zerlegende Einheit. Genau diese Auffassung vertritt die gesamte Naturheilkunde - und wie Recht hat sie damit. Dies ist noch ein Argument, um all diese verschiedenen Berufszweige in einem zu vereinen. Erstaunlich ist die Tatsache, dass es solche Berufe nicht für Menschen gibt. Um das Gleiche zu erreichen, was unsere Absolventen können, müssen mehrere Fachleute mit den erwähnten Nachteilen zu Rate gezogen werden.

Ob es sich um Hunderennen, Agility, HTS oder weitere zehn Sportarten handelt, jeder in diesem Sport eingesetzte Hund hat entweder schon die typische Erkrankung, die sich durch die ausgeübte Sportart ergibt oder diese hat bereits Stresspunkte am Körper gesetzt, die fachmännisch therapiert werden müssen. Wir propagieren nicht nur Bewegung und Sport, sondern betrachten auch kritisch, welcher Hund zu welcher Sportart passt und wann spätestens Korrekturen hinsichtlich der Intensivität des Trainings erfolgen sollten. Der Trainer kann solche Entscheidungen nur mit Tierphysiotherapeuten gemeinsam treffen, die hier beides in einer Person sind. Synergistische Effekte, die sich einerseits aus Studien des Körperbaus, Ganganalysen und Bewegungsabläufen in einzelnen Sportarten sowie physiotherapeutischen Themen andererseits ergeben, können enorm durch das praxisbezogene Wissen des PHYSIO-Gesundheitstrainers gesteigert werden.

Sie erfahren neben Themen wie Bewegungstherapie, Manuelle und Physikalische Therapie auch über Stress-Management, Beschäftigung des Tieres, Hundesport in allen erdenklichen Formen, Trainingslehre sowie sehr ausführlich auch über die Ernährung des Hundes. Den Absolventen gibt der Lehrgang die Möglichkeit, das Leben des Hundes bis ins hohe Alter unter dem gesundheitlichen Aspekt zu optimieren und den Dispositionen zu bestimmten Krankheiten entgegenzuwirken.

Selbst wenn sich alles um die Bewegung des Hundes dreht, überschneiden sich beide Lehrgänge bei überraschend wenigen Themen. Hier ergeben sich also weder Zeit- noch Geldersparnisse und doch prophezeien wir für genau diese Kombination die besten Aussichten. Das Besondere an dieser Kombination ist noch ein weiteres Merkmal: Hundesport ist meistens kein Einzelsport und hängt damit ab von der Sozialisation des Hundes sowie seinen Interaktionen mit seinen Artgenossen und mit dem Sozialpartner Mensch. Hinzu kommt noch ein großes Kapitel der Verhaltensbiologie des Hundes, das sich mit Motivation, Spielen und Lernverhalten beschäftigt, also mit Themen, die in der Sportpsychologie vordergründig sind. Im Hundesport scheitern oft die besten Athleten nicht an der Leistung, sondern entweder an der Motivation oder der Unfähigkeit zu begreifen, was eigentlich der Mensch von ihm will. Das wiederum löst Stress aus, der Leistung und Funktion des neuromuskulären Systems beeinträchtigt. Diese Verflechtung der kausalen Faktoren kann nicht nur der Absolvent erkennen, sondern er findet strategische und therapeutische Möglichkeiten. Berufsaussichten. Wenn Sie die Physiotherapie erlernen wollen und beabsichtigen, schwerpunktmäßig Sporthunde zu betreuen, und zwar auf dem breitesten Feld, das heute ein Beruf bieten kann, dann sind Sie hier richtig aufgehoben. Da es sich um einen brandneuen Beruf handelt, sind nur wenige Spezialisten zu erwarten und diese Kombination bleibt eine Seltenheit. Das ermöglicht ideale Berufschancen, vor allem für diejenigen, die hobbymäßig selbst schon den Hundesport praktizieren. Von der Schweizerischen ATN wird gerade ein Lehrgang entwickelt, der sich mit der Hundetouristik beschäftigt. Wir wissen, dass die Reisebüros vermehrt auf Leistungen des Hundegesundheitstrainers zurückgreifen, weil der am besten Hunde und deren Besitzer unterhalten kann. Da in Urlaubsorten ein echtes Entertainment unter dem gesundheitlichen Aspekt geplant ist und vieles mit Sport, Bewegung und Beschäftigung des Hundes sowie seines Besitzers stattfinden soll, kann sich der Physiotrainer in einer Person allen Voraussetzungen stellen.

Der Hundegesundheitstrainer Beruf - Video (ATM)

Das Innovative an dem Beruf des Gesundheitstrainers ist die zeitgemäße Deckung eines Bedarfs, der vom Hundebesitzer erwartet wird. Hundegesundheitsberatung bezieht sich auf die Aufklärung der Besitzer über die natürlichen Bedürfnisse ihres Hundes, angefangen bei gesunder Ernährung und optimaler Haltung bis hin zur Förderung der ausgewogenen Bewegung und Beschäftigung sowie einer aktiven Instruktion beim Einsatz in den verschiedenen Hundesportdisziplinen.

In greifbare Nähe rücken für den Gesundheitstrainer sehr nah verwandte Themen, wie das Hundegesundheitsmanagement, das ungeahnte Möglichkeiten in der Touristik und Freizeitgestaltung bietet. Diese Module lassen sich nach dem Studium zum Gesundheitstrainer zusätzlich buchen.

Soziale Netzwerke