Konzept

Hunde-Sportwissenschaften Weiterbildung: Konzept

Hunde-Sportwissenschaften Weiterbildung: Konzept Hunde-Sportwissenschaften Weiterbildung: Konzept

Wie sieht das Konzept der Hunde-Sportwissenschaften Weiterbildung aus?

Mitgebrachtes Wissen aus dem Bereich der Hundephysiotherapie und Tierheilkunde ist eine ideale Quelle für das Verständnis der kausalen Ketten der Sportwissenschaften und den sich daraus ergebenden Therapien und Präventionskonzepten. Aus diesem Grund haben die Sportwissenschaften nur dann einen praktisches Nutzen, wenn sie mit einem konkreten Tierberuf verknüpft werden. Der Fernlehrgang zielt darauf ab, Grenzen zwischen den sportartspezifischen Trainingsmethoden aufzuheben. Denn wir sind davon überzeugt, dass nur eine solide Basis, kombiniert mit allgemeingültigen Trainingsmethoden und sportartübergreifenden mitgebrachten berufsspezifischen Kompetenzen zu einem noch professionelleren auf das einzelne Tier individuell abgestimmte Arbeiten führen kann.

Durch die Sporthundewissenschaften in Kombination mit dem Background Physiotherapeut oder Tierheilpraktiker erschließen Sie sich einen ganz neuen Berufszweig, der bisher in dieser Form noch nicht existiert. Der Bedarf an qualifiziertem und gesundheitsorientiertem Sporttraining ist in einem hohen Maß gegeben. Um einen gesundheitsorientierten und nachhaltigen Hundesport betreiben zu können, bedarf es fundierten Wissens über alle Grundlagen der Leistungsphysiologie sowie der sportmedizinischen Besonderheiten des Tieres.

Zum Thema Hundesport gibt es nur sehr wenige wissenschaftliche Studien, und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse sind oftmals nur für einen sehr eingeschränkten Bereich anwendbar. Aus diesem Grund schult die ATM vor allem wissenschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge aus Biomechanik, Bewegungswissenschaften, Physik und auch der Medizin. Diese Erkenntnisse, kombiniert mit den jahrzehntelangen Erfahrungen renommierter Hundesportler aus dem Autorenteam ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf den Hundesport und ein Arbeiten auf höchstem Niveau.

Bei der Konzeption des Lehrgangs standen vor allem die Themen im Vordergrund, die sowohl in der Praxis der Tierphysiotherapeuten als auch der Tiermediziner und Tierheilpraktiker im Zentrum ihrer Arbeit stehen:

Welche körperlichen Fähigkeiten sind notwendig, damit der Sporthund seine Aufgaben und Anforderungen gesunderhaltend erfüllen kann?

Welche Bewegungsfähigkeiten passen und welche müssen geändert werden, um die Aufgaben und Anforderungen gesunderhaltend zu erfüllen?

Welche bestehenden Bewegungsmuster können verändert werden, um die Gesundheiterhaltung und Leistung zu optimieren?

Welche Übungen können das Training ergänzen?

Wie passt die sportphysiotherapeutische oder kurative Unterstützung in das gesamte Trainingsgeschehen?

Der Sportphysiotherapeut hat immer den gesamten Beschäftigungs- und Aufgabenbereich des Hundes im Blick und sorgt für Ausgleich, Unterstützung und Prävention.

Im Hundesport wird Leistung mitunter sehr großgeschrieben. Dennoch rückt die Gesunderhaltung des Hundes zunehmend in den Vordergrund, zumal ein gesunder, reaktiver und freudig mitarbeitender Hund eine höhere Leistung erbringen kann. Wichtig ist dabei vor allem, dass Bewegungsabläufe detailliert und sportartenübergreifend betrachtet werden, um diese anschließend durch einen individuellen Trainingsplan zu optimieren.

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