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Das Berufsbild Tierosteopathie

Tierosteopath – eine tolle Ergänzung zur Tierphysiotherapie

Tierosteopathie – mit Händen heilen

Tierosteopathen sind Manual-Therapeuten, die nach den Grundsätzen des amerikanischen Arztes Andrew Tyler Still arbeiten. Wie in der Tierphysiotherapie und in der Tierchiropraktik setzt die Tierosteopathie am Bewegungsapparat an. Natürlich wird auch die akute Bewegungseinschränkung behandelt, aber vor allem geht es bei einer osteopathischen Behandlung darum, Körperfunktionen zu optimieren. Damit werden die Voraussetzungen für eine bestmögliche Selbstregulation des Organismus geschaffen, die eine Gesundung erst ermöglicht. Getreu dem Leitsatz von Still: „Alles Leben ist Bewegung. Dort, wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“ Nicht nur die Krankheit des Bewegungsapparates, sondern nach osteopathischem Verständnis Krankheit allgemein.

Helfen ohne technische Hilfsmittel

Anders als der Tierphysiotherapeut verzichtet der Tierosteopath auf Hilfsmittel. Er hat gelernt, sich auf die Sensibilität seiner Hände zu verlassen. Während der Diagnose untersucht der Tierosteopath mit ihnen den Körper des Patienten, ertastet Störungen und Blockaden. Darin ähnelt seine Arbeit der des Tierchiropraktikers, der sich ebenfalls auf seine Hände verlässt. Trotzdem unterscheiden sie sich. Dem Tierosteopathen geht es generell um die optimale Versorgung aller Gewebe über Blutgefäße und Lymphbahnen, der Tierchiropraktikers hat vor allem die neuronale Versorgung im Blick. Beide verwenden unterschiedliche Grifftechniken.

Tierosteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode

Der osteopathische Hintergrund

Tierphysiotherapie, Tierchiropraktik und Tierosteopathie ähneln sich im theoretischen Unterbau, sowohl bei der Anwendung am Menschen wie am Tier. So wie sich Tiermedizin und Humanmedizin nicht vom Grundsatz her unterscheiden. Sie unterscheiden sich jedoch in der Zielsetzung und in den Grifftechniken, die sich an der jeweiligen Spezies orientieren.

Still begründete diese Form der Behandlung im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhundert. Bei uns wird sie zu den alternativen Heilmethoden gezählt, in anderen Ländern gilt sie als medizinische Behandlungsform und die Ausbildung zum Humanosteopathen ist zum Teil sogar universitär organisiert.

Stärkung der Abwehrkräfte

Es geht in der Tierosteopathie nicht in erster Linie um die Pathogenese (Entwicklung von Krankheiten), sondern vor allem darum, beste Voraussetzungen für die Salutogenese (Gesunderhaltung und Resilienz) zu schaffen. Ein ganzheitlicher (holistischer) Ansatz.

Still war damit seiner Zeit weit voraus: Der Salutogenese wird seit einigen Jahren immer mehr Bedeutung zugemessen, auch in der Forschung. Warum werden einige Organismen krank, wo andere gesund bleiben? Die Behandlung von pathologischen Abweichungen war für den Arzt Andrew Tyler Still das Mittel zum Zweck, nicht der Zweck selbst. Die Ursache für gesundheitliche Störungen, ganz gleich, welcher Art und wo sie zutage treten, lag seinem Dafürhalten nach in dem, was wir heute als schwaches Abwehrsystem bezeichnen. Er sah darin die Schwächung der Selbstheilungskräfte, die jedem Körper von Natur aus gegeben sind.

Tierosteopathie – ein sehr moderner Therapieansatz

Stills Therapieansatz war es, den Körper zu stärken und ihn in die Lage zu versetzen, aus sich selbst heraus zu gesunden, Abwehr- und Selbstheilungskräfte zu stärken würden wir es heute nennen. Ein moderner Therapie-Ansatz. Weil immer alles mit allem verbunden ist, muss auch die Behandlung systemisch erfolgen, statt sich auf lokale Prozesse zu beschränken. Nach diesen Grundsätzen arbeitet die Osteopathie, auch die Tierosteopathie bis heute.

Im Zentrum des Interesses: Gesunderhaltung

Eingeschränkte Beweglichkeit – eingeschränkte Gesundheit

Osteopathie Pferd Ausbildung ATM - Pferd wird am Zwerchfell behandelt

Uneingeschränkte Beweglichkeit schafft für einen Tierosteopathen die Voraussetzungen für eine optimale Ver- und Entsorgung aller Gewebe. Das geschieht über den Blutkreislauf und die Lymphgefäße. Stillstand (Stase) und Krankheit entsteht, wenn das nicht mehr gewährleistet ist. 

Wir alle, auch unsere Tiere, verfügen zwar nicht über unendliche, aber über große Selbstheilungskräfte. Sie können umso besser wirken, je weniger sie in ihrem Wirken beeinträchtigt werden. 

Muskuläre und fasziale Verspannungen, wie sie durch Schmerzen, nach Verletzungen, durch Fehlbelastungen, Blockaden oder chronische Gelenkserkrankungen entstehen, stören Blutversorgung und Lymphfluss. 

Das wirkt sich nicht nur regional oder lediglich auf den Bewegungsapparat negativ aus. Die Fehlversorgung betrifft auch das Organsystem, somit den ganzen Körper. Werden die Störungen behoben, bekommt der osteopathischen Lehre zufolge der Körper die Möglichkeit, aus sich selbst heraus gesunden.

Das Gefäßsystem

Nährstoffe werden über die Blutgefäße im Körper verteilt. Endprodukte des Stoffwechsels und Schadstoffe sowohl über das Blut, als auch über die Lymphbahnen aus dem Körper entfernt. Körperliche Gesundheit, sogar psychische Prozesse, sind für die Gesunderhaltung auf die physiologische Funktion dieses Systems angewiesen. Ist es gestört, können Organe, Gewebe und Knochen nicht angemessen versorgt und vor Schaden bewahrt werden. Die Folge: Stau, Stillstand, Minderversorgung, Nährstoffmangel und Schadstoffanreicherung. Am Ende dann Krankheit.

Osteopathie setzt auf die Selbstregulation des Körpers

Nicht Krankheit bekämpfen, sondern physiologische Prozesse des Körpers zu stärken ist ihre Domäne. Voraussetzung ist die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparats, damit die Versorgung mit Nährstoffen und die Entsorgung von Abfallprodukten und Schadstoffen ungestört erfolgen kann. Nach der Behandlung verfügt der Körper im Idealfall über die Voraussetzung, aus sich selbst heraus in pathologische Prozesse einzugreifen, sie zu stoppen und wenn möglich zu beseitigen. Tierosteopathische Techniken dienen vor allem der optimalen Anpassung des Organismus, nicht seiner Korrektur.

Osteopathie Hund Ausbdilung ATM - Hund wird im Liegen viszeral behandelt

Am Anfang steht die akribische Untersuchung

Die Arbeit des Tierosteopathen

Am Anfang steht die Diagnostik. Sie beginnt im Allgemeinen mit der Beobachtung von Bewegung und im Ausdrucksverhalten. Es gilt, Lahmheiten, Verspannungen, Gelenkblockaden, Schmerzen zu finden, kurz: alles, was auf gestörte Funktionalität hinweist. Hinzu kommt der Tastbefund. In einem sehr gründlichen Untersuchungsgang wird der ganze Körper des Tieres mit den Händen untersucht. Der Tierosteopath lernt während der Ausbildung, die Unterschiede zwischen gesunden und kranken Geweben zu ertasten. Regionale Temperaturdifferenzen, Verhärtungen, Schwellungen oder Gelenkblockaden geben Hinweise auf die Art der Störung, die es zu beseitigen gilt. Einbezogen in die Diagnosefindung werden Vorberichte von Tierbesitzern, Tierarzt oder Tierheilpraktiker.

Die Bedeutung des Gefäßsystems in der Tierosteopathie

Blut- und Lymphgefäße transportieren Körperflüssigkeiten. Venen und Arterien verfügen dazu über eine eigene Muskulatur, die meist auch gegen den erhöhten Außendruck einer Schwellung oder Quetschung die Blutversorgung gewährleistet, wenn auch mit mehr oder weniger starken Einschränkungen. Lymphgefäße haben keine Eigenmuskulatur. Sie können daher so einem erhöhten Gewebedruck fast keinen Widerstand entgegensetzen. Deshalb kann es leicht zu Stauungen im Lymphabfluss kommen. Nährstoffe, Sauerstoff, Hormone, Elektrolyte, Zellen der Immunabwehr, Kohlendioxid-Entsorgung, Schadstoff-Beseitigung: Ist der Flüssigkeitstransport in den Gefäßsystemen gestört, ist eine ausreichende Versorgung damit nicht mehr gewährleistet und Schadstoffe können sich anreichern. Das Immunsystem läuft unrund, Stoffwechselstörungen entstehen. Hält der Zustand an, können sich daraus weitere Erkrankungen entwickeln.  

Wiederherstellung der Funktionalität des Gefäßsystems

Über mobilisierende Grifftechniken versucht der Tierosteopath, den Flüssigkeitshaushalt durch die Verbesserung des Blut- und Lymphtransports wieder in einen physiologischen Zustand zu versetzen. Blockaden und Verspannungen zum Beispiel in Folge von Schmerz, Trauma oder Fehlbelastung wirken sich immer auf das Gefäßsystem der Region aus. Beeinträchtigungen in einer Körperregion, die ihren Ausdruck in Bewegungseinschränkungen finden, haben deshalb immer mehr oder weniger gravierende Auswirkungen auf den gesamten Flüssigkeitstransport. Damit ist auch die Versorgung in entfernteren Geweben beeinträchtigt.

Vier Ziele, vier Techniken

Die 4 Säulen der Osteopathie

Im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung geht es bei der Rückführung zur physiologischen Beweglichkeit an einer Stelle also immer auch um die damit direkt oder indirekt verbundenen Körperregionen. Tierosteopathen machen sich das gezielt zunutze. 

Obwohl sie scheinbar nur an der Oberfläche arbeiten, behandeln sie über ihre Grifftechniken auch innere Organe. Je nach betroffener anatomischer Struktur werden in der Tierosteopathie vier Behandlungssysteme unterschieden:

Tierosteopathie Ausbildung ATM _ Dozentin zeigt Behandlungsmöglichkeiten am Os Incisivum
Tierosteopathie Ausbildung ATM - Hund wird in Praxis behandelt

Beweglichkeit und Gesundheit gehören zusammen

Tierosteopathie – Hilfe zur Selbsthilfe

Werden Mobilitätseinschränkungen im Bewegungsapparat und in den Eigenbewegungen der Organe (Motilität) nicht behoben, resultieren daraus nach osteopathischer Lehre fortschreitende Erkrankungen. Wie oben ausgeführt, dient die tierosteopathische Behandlung deshalb der größtmöglichen Erhaltung oder Wiederherstellung der Mobilität. 

Erst dann stehen dem Körper größtmögliche Ressourcen zur Mobilisierung seiner Selbstheilungskräfte zur Verfügung und er kann aus sich selbst heraus regenerieren. In den meisten Fällen ist dies ein Prozess, der mehrere Behandlungen umfasst. Der aber auch Grenzen hat: 

Ein Tierosteopath lernt im Rahmen der Ausbildung auch, die Grenzen der osteopathischen Behandlungsmethode zu respektieren.

Feingefühl und Fachwissen

Sach- und Fachkenntnis des Tierosteopathen

Wichtig sind sichere anatomische Kenntnisse der behandelten Tierart. Für die korrekte Anwendung der Grifftechniken muss ein Tierosteopath genau wissen, welcher Knochen, welcher Muskel, welche Sehnen und Bänder wo und wie ertastet werden können. Er muss die Lage der inneren Organe kennen und wie sie miteinander zusammenhängen. Hinzu kommen Kenntnisse über die Tierart an sich: Wie bewegt sich das Tier, welche Besonderheiten sind zu beachten. Dafür ist eine spezielle Ausbildung nötig, die auf physiotherapeutischem Vorwissen basiert.

Know-How in Physiologie und Ethologie

Neben den anatomischen Zusammenhängen und Besonderheiten ist es wichtig zu wissen, wie sich das Tier verhält. Der ethologische Hintergrund (Ethologie ist die Lehre vom Verhalten) bestimmt, wie ein Tier unter welchen Umständen reagieren kann. Ein Tierosteopath muss arttypisches Verhalten, Emotionen, Befindlichkeiten, Lern- und Ausdrucksverhalten ebenso einschätzen können wie den Zustand der Gewebe. Ein Pferd tritt unter Umständen zu, wenn ihm etwas Schmerzen bereitet, ein Hund beißt zu. Es sind diese beiden Tierarten, mit denen es der Tierosteopath zu tun hat. Eine gute, auf solidem Wissen basierende Verbindung zu ihnen ist in diesem Beruf essenziell für die Complience. Das ist die Bereitschaft des Patienten (und des Patientenbesitzers) zur Mitwirkung und Akzeptanz der Behandlung.

Bedeutung der Ethologie für den Tierosteopath

Ein Tierosteopath muss Verhalten und Ausdruck seines Patienten richtig beurteilen, Toleranzgrenzen und Reaktionen richtig einschätzen können. Das dient auch seiner persönlichen Sicherheit. Vor allem aber muss ein Tierostepath erkennen können, was und wieviel dem Tier wann zugemutet werden kann, wie groß seine Schmerzen sind, was Mimik und Körpersprache aussagen. Sprechen kann der Patient nicht, aber über sein Verhalten kommuniziert der tierische Patient sehr direkt mit dem Therapeuten, reagiert auf dessen Behandlung und gibt ihm dadurch wichtiges Feedback für das weitere Vorgehen. Deutliche wie subtile Reaktionen können und müssen in die Diagnostik und therapeutische Methodik einbezogen werden. Professionalität in der Behandlung und im artgerechten Umgang mit dem Tier ist anders nicht zu gewährleisten.

Lernverhalten kennen

Jede Behandlung ist zugleich ein Medical Training. Mit jeder Behandlung lernt das Tier etwas über die Folgen dessen, was mit ihm gemacht wird. Negative Erfahrungen müssen unbedingt vermieden werden. Sie werden besonders schnell ins Gedächtnis übernommen und dann bei weiteren Behandlungen wieder abgerufen. Durch seinen Umgang beeinflusst der Therapeut die künftige Kooperation des Tieres mit ihm und die Akzeptanz der Manipulationen im Rahmen von Behandlungen. Je empathischer, sensibler und sachkundiger der Umgang, desto größer die künftige Kooperationsbereitschaft. Je weniger stressbelastet der Umgang, umso mehr Vertrauen baut das Tier auf und um so besser kann es behandelt werden. Auch das gehört zur Professionalität. Ein Tier, das Behandlung und Behandler gut toleriert, ist eine positive Visitenkarte, die der Therapeut beim Besitzer hinterlässt.

Erfolgreich im Beruf

Wichtige Schlüssel­kompetenzen

Soziale Eigenschaften:

Sie müssen sich empathisch in das Tier einfühlen, mit Besitzern und Therapeuten konstruktiv kommunizieren können.

Persönliche Eigenschaften

Sie müssen Offenheit und Lernbereitschaft mitbringen. Das selbstständige Arbeiten fordert Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation.

Fachkompetenz:

Sie brauchen die Bereitschaft, Ihr Tun und Ihren Therapieansatz immer wieder selbstkritisch und zielorientiert zu hinterfragen. Sie brauchen dazu nicht nur umfassende fachspezifische Expertise, Sie müssen außerdem Spaß daran haben, analytisch und wissensgestützt zu denken.

Sensibilisierung des Tastsinns

Für den Tierosteopathen sind seine Hände sein Kapital: Diagnosetool und therapeutisches Werkzeug gleichzeitig. Dafür brauchen Sie einen guten Tastsinn und Freude daran, ihn immer weiter zu sensibilisieren.

Tierosteopathie Ausbildung ATM - Hund wird faszial behandelt

Mobiler Einsatz oder mobile Praxis

Der Berufsalltag

Pferdeosteopathie Lehrgang ATM - Pferd wird am Os parietale behandelt

Tierosteopathen werden nur selten fest eingestellt, sie arbeiten fast immer selbstständig. Dazu betreiben sie entweder eine mobile Praxis oder lassen sich mit einer eigenen stationären Praxis nieder. Pferdeosteopathie – eines der beiden Fachgebiete, für die Sie an der ATM ausgebildet werden können – findet fast ausschließlich vor Ort im Stall, also mobil statt. 

Die osteopathische Behandlung von Hunden, das zweite Fachgebiet, findet sowohl mobil, als auch in eigenen Praxisräumen statt. Bei der niedergelassenen Arbeit kann es sinnvoll sein, sich Räume im Umfeld von tierärztlichen Niederlassungen zu suchen. Eine enge Kooperation mit ihnen oder auch mit Tierheilpraktikern ist auf jeden Fall erstrebenswert.

Einsatzbereiche

Im Sport eingesetzte Pferde und Hunde werden nicht nur akut behandelt. Bei ihnen ist die regelmäßige Prophylaxe zur Erhaltung wie zur Optimierung der Leistungsfähigkeit mindestens ebenso wichtig und gebräuchlich. Außerhalb des Sports wird ein Tierosteopath vor allem dann gerufen, wenn akute Beschwerden und Beeinträchtigungen auftreten.

Das individuelle Leistungs-Portfolio

Alleinstellungsmerkmale durch Wissen erwerben

Physiotherapeutisches Können und Wissen sind notwendig für die Arbeit eines Tierosteopapthen. Deshalb müssen Sie bereits ausgebildeter Tierphysiotherapeut sein oder parallel diese Ausbildung machen, wenn Sie sich bei der ATM zum Tierosteopathen weiterbilden möchten. Im Sinne des Erwerbs weiterer Alleinstellungsmerkmale können Sie Ihre Ausbildung durch weiteres Wissen sinnvoll ergänzen und vervollständigen. Dafür bieten sich mehrere Optionen an.

Tierchiropraktik

Die Weiterbildung zum Tierchiropraktiker baut wie die zum Tierosteopathen ebenfalls auf physiotherapeutischem Wissen auf. 

Als manueller Therapeut nutzt er für die Therapie aber einen Behandlungsansatz, der sich von dem des Tierosteopathen unterscheidet. Wiederherstellung und Erhalt von Beweglichkeit dienen in der Chiropraktik einer Verbesserung der neuronalen Versorgung. 

Zur Erinnerung: Beim Tierosteopathen haben sie vor allem das Ziel, Blut- und Lymphfluss wieder ins Lot zu bringen. 

Tierchiropraktiker nutzen andere Grifftechniken, die sich wunderbar mit denen des Tierosteopathen kombinieren lassen. Ganz im Sinne einer erweiterten holistischen Behandlungsmöglichkeit.

Tierheilpraktik

Auch der Tierheilpraktiker arbeitet ganzheitlich. Deshalb ist sein Wissen eine großartige Ergänzung. Im Gegensatz zur manuellen Behandlung kann der Tierheilpraktiker auf rund 20 verschiedene Therapiemethoden zurückgreifen. Davon lassen sich viele im Sinne eines Synergieeffektes hervorragend mit einer manuellen Therapie kombinieren. Akupunktur, Kräuterheilkunde, Bioresonanztherapie, Humoral, Farb- und Lichttherapie sind einige davon.

Sportphysiotherapie

Sportlicher Einsatz stellt höchste Ansprüche an den Hund. Im Humanbereich ist Leistungssport ohne manuelle Therapien nicht mehr vorstellbar. Folgerichtig setzt sich diese Erkenntnis auch für Sporthunde allmählich durch. Mit Hundesportwissenschaften bieten wir Ihnen einen sehr innovativen Lehrgang mit Spezialwissen für den Bereich des Hundesports an. Eine Nische, die Sie mit Ihrem Wissen als Tierphysiotherapeut und Tierosteopath für Hunde besonders erfolgreich besetzen können.

Das ist noch wichtig

Qualifikationen und persönliche Voraussetzungen

Osteopathie für Hunde Lehrgang ATM - Hund wird im Liegen osteopathisch behandelt

Die Ausbildung ist anspruchsvoll und vielseitig. Die Prüfung werden Sie nicht bestehen, wenn Sie theoretische Inhalte lediglich auswendig lernen. Für ganzheitliche Therapieformen wie die Tierosteopathie ist es neben der Theorie wichtig, sich immer wieder intensiv mit Zusammenhängen auseinander zu setzen, um Erkenntnisse in die Praxis umsetzen zu können. Dafür brauchen Sie neben Begeisterung für die Sache und einem ausgeprägten Lernwillen auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Sie müssen vor Ihrem inneren Auge die Gegebenheiten im Inneren des Patienten visualisieren können.

Mittlere Reife oder Abitur sind hilfreich, wenn Sie sich zum Tierosteopathen ausbilden lassen wollen. Körperlich und gesundheitlich sollten Sie grundsätzlich fit und eher sportlich sein und Tierhaarallergikern würden wir von einer Ausbildung zum Tierosteopathen abraten.

Zu allererst brauchen Sie natürlich Begabung für den Umgang mit Ihren künftigen Patienten und ihren Besitzern. Wenn für Sie souveräne Ruhe im Umgang mit ihnen, aber auch mit Tierärzten und Kollegen, Ausgeglichenheit und konsequentes Handeln, Kenntnisse der Tierart und Empathie keine Fremdworte sind, dann können Sie als Tierosteopath viel Gutes bewirken.

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