Kräuterheilkunde Ausbildung

Kräuterheilkunde Ausbildung - Selbststudiengang

Kräuterheilkunde Ausbildung im Selbststudiengang Kräuterheilkunde Ausbildung im Selbststudiengang

Kräuterheilkunde Ausbildung für Hund und Pferd

Neu! Kräuterheilkunde für Tierärzte und Tierheilpraktiker!
Selbststudiengang mit fünftägigem Seminar

Nicht zu verwechseln mit dem Lehrgang "Tierheilpraktiker mit Spezialisierung auf Phytotherapie", der 460 Unterrichtsstunden beinhaltet und auch für Nicht-Tierärzte und Nicht-Tierheilpraktiker geeignet ist.
Tierheilpraktiker mit Spezialisierung auf Phytotherapie

Allgemeines zum Kräuterheilkunde Selbststudiengang

Die Bereitschaft der Tierbesitzer, Ihre Tiere möglichst schonend zu behandeln, hat ihre Wurzeln in der Humanmedizin, in der schon seit Jahren der Trend zur Naturheilkunde und zum sehr bewussten Umgang mit Medikamenten besteht. Tierbesitzer sind heute meistens dank Internet über die Wirkung bestimmter schulmedizinischer Präparate aufgeklärt und kennen deren zum Teil sehr starke Nebenwirkungen. Hier handelt es sich vor allem um Arzneien, die für die palliative Behandlung geeignet sind. Deshalb sucht der Tierbesitzer nach Alternativen.

Eine von vielen ist die Kräuterheilkunde, die bei bestimmten ausgewählten Krankheiten sehr gute Erfolge bringt, ohne die Tiere nennenswert zu belasten. Nicht selten ist die Kräuterheilkunde die einzige Lösung für ein krankes Tier. Oftmals stellt sie auch eine ideale Ergänzung in der tierärztlichen Praxis dar, weil sie sich sinnvoll mit vielen anderen Tierarzneien kombinieren lässt.

In der naturheilkundlichen Landschaft trifft man eher selten professionelle Kräuter- therapeuten. Mit diesem Kurs wollen wir Interesse an dieser Methode bei den Tierheilpraktikern und Tierärzten wecken und die Grundlagen der Phytotherapie vermitteln, die den Kursteilnehmer befähigt, für verschiedene Erkrankungen sowie zur Prophylaxe sinnvolle und wirksame Rezepturen zu erstellen.

In dem Kurs geht es um das Erlernen einer Therapie. Es werden keine externen Auflagen an die Ausbildung gestellt. Die Lehrinhalte sind von der Schule und den Autoren ausgewählt, die gleichzeitig Referenten für Phytotherapie sind.

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Einer der Autoren dieses Kurses, Andrej Grafe, hat mehr als 20 Jahre Erfahrung mit der Kräutertherapie. Er entwickelte vor Jahren schon viele wirksame Rezepturen, die sich erst in heutiger Zeit in vielen für Tiere zugelassenen Präparaten finden lassen.

Mittlerweile werden die von der ATM empfohlenen Kräuter seit Jahren von Absolventen des Nahunterrichts täglich erfolgreich eingesetzt. Sicherlich ist die ATM der Vorreiter der heutigen Tier-Phytotherapie in Deutschland. Noch vor 22 Jahren hat sich keiner für diese Behandlungsart interessiert. Im Gegenteil, die Kunden reagierten darauf eher mit Zurückhaltung. Heute ist dies ganz anders und viel einfacher, denn Naturheilkunde ist "in", und man muss sich nicht mehr als Tierarzt rechtfertigen, wenn man Kräuterpräparate einsetzt.

Diese im Laufe der Jahre entstandenen Indikationen für Kräuter kopieren nicht die Indikationslisten der Human-Phytotherapie, sondern sie sind nach anderen Kriterien ausgesucht worden, nämlich durch die Verknüpfung der Pathogenese der Krankheit mit der pharmakologischen Wirksamkeit einer Pflanze. Der Rest war Literatur, Praxis und empirische Erfahrung anderer Therapeuten, die oft im kleinen Rahmen Kräuterheilkunde betrieben haben, zum Beispiel im Pferdesport bei Trabern und Galoppern, bei Lahmheiten oder Atemwegwegserkrankungen.

Unsere Ausbildung zum Phytotherapeuten hat sich ursprünglich durch die sehr enge Zusammenarbeit von A. Grafe mit Prof. Dr. Dapper und Dr. Wolfgang Becvar ergeben, die bekannte Bücherautoren sind. Die Lerninhalte wurden von Derek Griffin, einem Pharmazeuten, der auf die Kräutertherapie für Tiere spezialisiert und bei der ATM auch für die Seminare zur Phytotherapie zuständig ist, auf den neuesten Stand der Wissenschaft gebracht. Er ist nicht nur ein an diesem Fachgebiet interessierter und darauf spezialisierter Apotheker, sondern auch Absolvent der ATM, was für die Tätigkeit als Referent von Bedeutung ist, weil er mit dieser Erfahrung besser auf die Bedürfnisse unserer Schüler eingehen kann.

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Wir wollen unsere Erfahrungen aus der Praxis, die in den heute aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen eingebettet sind, an die Therapeuten weitergeben, damit sie nicht eine blinde Verschreibung der Drogen nach Indikationslisten betreiben, sondern diese nach logischen Methoden einsetzen, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen und mit praktischen Erfahrungen untermauert sind.

Ziel der Kräuterheilkunde Ausbildung

Die Kräuterheilkunde ist eine eigenständige Therapiemethode. Kräuter können zur Heilung sowie Linderung von Krankheiten, aber auch zur Vorbeugung verordnet werden. Sie beruht zum Teil auf Empirie und seit dem letzten Jahrhundert durch die Entwicklung der chemischen Analytik sowie der Entwicklung der Biochemie und Medizin auf einer eigenen Methodik, die an die antagonistische, kausale und kompensatorische - zum Teil auch substitutionelle - Vorgehensweise der Schulmedizin anknüpft.

Die Phytotherapie ist naturwissenschaftlich überprüfbar. Ihre Behandlungsmethoden sind nach den Grundsätzen der Allopathie begründbar. Sie folgt einem wissenschaftlich anerkannten kausalen oder symptomatischen Therapieprinzip auf der Grundlage der (meistens) direkten experimentell oder klinisch begründbaren Beeinflussung gestörter Körperfunktionen. Einer gestörten Körper- funktion stehen ganz bestimmte Drogen zur Therapie gegenüber. Welche Drogen dafür in Frage kommen, hängt in erster Linie von der Art der pharmakologischen Wirkung spezifischer Pflanzeninhaltsstoffe ab.

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Bei Kenntnis dieser für eine pflanzliche Wirkstoffgruppe typischen pharmakologischen Eigenschaften, lässt sich damit sehr leicht die richtige Wahl der zahlreichen in Frage kommenden Heilpflanzen zur Therapie der entsprechenden gestörten Körperfunktion treffen. Charakteristisch ist dabei im Gegensatz zur modernen Schulmedizin die Anwendung der Drogen in ihrer natürlichen Gesamtheit als komplex zusammengesetztes Vielstoffgemisch, wobei sich die einzelnen Wirkstoffgruppen in ihrer Wirkung im Sinne eines Synergismus potenzieren und oft auch besser verträglich werden.

Für eine sinnvolle und moderne Phytotherapie ist es unerlässlich, ausreichende Kenntnisse über Wirkungen und gegenseitiger Wirkungsbeeinflussung der wichtigsten Pflanzeninhaltsstoffgruppen zu besitzen. Nur so lassen sich sinnvolle, das heißt, wirksame und vor allen Dingen synergistisch wirkende Rezepturen für die entsprechenden Beschwerdebilder erarbeiten.

Andererseits können sich auch zwei Drogen aufgrund zweier miteinander unverträglicher Wirkstoffe in ihren Wirkungen abschwächen (beispielsweise die Wechselwirkung zwischen Alkaloiden und Gerbstoffen oder mit Schleimstoffen).

Auch durch falsche Zubereitungsweisen kann ein großer Teil der von der Droge erwarteten Wirkung verloren gehen. So wird beispielsweise die stimmungsaufhellende Wirkung von Johanniskraut-Tee durch einen heißen Aufguss deutlich geschmälert oder die antidiarrhoische Wirkung von Schwarztee durch Zusatz von Milch aufgehoben. Warum das so ist, wird schnell klar, wenn man sich die jeweiligen Inhaltsstoffspektren der Drogen einmal näher anschaut.

Ziel des Lehrganges ist es, dem Kursteilnehmer die Kräuterheilkunde für Tiere in systematischer Vorgehensweise von der Botanik, die im gewissen Maße als Materialkunde gilt, über die bereits erwähnten Pflanzenwirkstoffe bis hin zur Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen einzelner Pflanzen näher zu bringen. Die Wirkungsrichtung sowie das gegebenenfalls toxische Potential von Heilpflanzen bzw. Drogen sollen vom Kursteilnehmer auf der Grundlage der pharmakologischen Kenntnisse um die Pflanzeninhaltsstoffe für die jeweilige Droge nachvollziehbar sein.

Auch soll der angehende Phytotherapeut auf der Basis der Wirkstoffkenntnisse in der Lage sein, eine geeignete bzw. optimale Darreichungsform bzw. Zubereitungsart der jeweiligen therapierelevanten Drogen auszuwählen.

Darüber hinaus soll ihm auch die im weitesten Sinne zur Phytotherapie zählende Aromatherapie in ihren Grundlagen vermittelt werden.

Diese Therapieform lässt sich ebenso wie die klassische Phytotherapie durch den Erwerb von Kenntnissen über Eigenschaften der Hauptkomponenten der komplexen Ätherisch- Öl-Gemische nach systematischen Prinzipien anwenden.

Durch Einteilung in verschiedene Gruppen, die von der Zusammensetzung der Wirkstoffe als Kriterium ausgehen, erhält der Aromatherapeut einen ersten groben Überblick über die möglichen Einsatzgebiete der Aromaöle. Dies ist deswegen möglich, da analog zur Phytotherapie auch bei der Aromatherapie, die verschiedenen Wirkstoffgruppen über genau definierte gruppenspezifische Eigenschaften und Wirkungen verfügen.

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Bei vorhandenen Kenntnissen der Krankheiten sowie deren Ätiologie und Pathogenese erhält der Teilnehmer die Fähigkeiten, diese mit der pharmakologischen Wirksamkeit der Pflanze zu verknüpfen und Kräuterrezepturen eigenständig zu erstellen. Doch losgelöst von den empirischen Erfahrungen wird dies nicht funktionieren. Es gibt eben für die Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen noch wenig Erklärung.

Die Erfahrungen aus der Praxis müssen also in die Entscheidungsfindung bei der Zusammenstellung einer Rezeptur mit einfließen. Es werden deshalb auch nicht nur Monographien und Empfehlungen von der Kommission E vorgestellt, sondern es werden Erfahrungen aus der volksheilkundlichen Kräutertherapie mit einbezogen.

Es gibt keine externen Auflagen hinsichtlich der Prüfung, so dass diese als reine schulinterne Prüfung gilt. Bei der schulinternen Abschlussprüfung werden in Form von MC- Fragen alle Inhalte des Kurses abgefragt. Siehe Prüfungsordnung.

Zielgruppe der Kräuterheilkunde Ausbildung

Aufgrund der schulmedizinischen Vor- gehensweise ist die Therapie besonders gut für Tierärzte geeignet.

Ebenfalls ist dieser Lehrgang auch für Tierheilpraktiker sowie Tierheilpraktiker- Schüler gedacht, die schon Seminare zur Anatomie und zu den Krankheiten besucht haben und diese Materie beherrschen.

Die Gesetzeslage des jeweiligen Landes, in dem die Phytotherapie praktiziert wird, muss unbedingt berücksichtigt werden. Die sich ständig verändernden Arzneimittelvorschriften müssen von Tierärzten und besonders von Tierheilpraktikern beachtet werden.

Abwicklung des Selbststudienganges

Sie erhalten insgesamt sechs Lehrbriefe zum Selbststudium und arbeiten Lektion für Lektion nach schriftlicher Anweisung durch. Jede Lektion beinhaltet Hausaufgaben und Testfragen. Diese Tests können Sie über unsere Internetseiten, die wir für Sie vorbereitet haben, durchführen. Es wäre ratsam, dies zu tun, weil Sie Ihre Leistungen gut dokumentieren können und auch einen Einblick erhalten, wie die Leistungen der Mitschüler aussehen. Wir nutzen die Daten, um unseren Stoff zu verbessern, deshalb ist es uns wichtig, dass Sie dieses Portal nutzen. Dafür erhalten Sie einen Zugang zu unserer Online-Zeitung, in der auch über Phytotherapie öfters geschrieben wird. Es hat keine Konsequenzen, ob Sie die Tests bestanden haben oder nicht. Die Prüfungsergebnisse sind erst nach dem Blockseminar von Relevanz.

Anmeldung zur Kräuterheilkunde Ausbildung im Selbststudiengang für Tierärzte und Tierheilpraktiker!
Prospekt / Anmeldung - Kräuterheilkunde

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