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Effektive Mikroorganismen: kleine Helfer mit großer Wirkung

EM: Kleine Helfer mit Großer Wirkung pixabay EM: Kleine Helfer mit Großer Wirkung

Der Spruch „Du bist, was du isst“ bringt es auf den Punkt: genauso wie bei uns Menschen hängt auch bei Tieren das allgemeine Wohlbefinden vorrangig von der Ernährung, der Verdauung und einer intakten Darmfunktion ab. Doch was ist, wenn das eigene Haustier trotz gesunder Ernährung krank wird?

Gesunde Ernährung allein reicht manchmal nicht

Davon abgesehen, dass es in der heutigen Zeit eigentlich unmöglich ist, seinen Hund oder seine Katze mit Nahrung frei von jeglichen Zusatzstoffen, Pestiziden oder anderen Belastungen zu füttern, beeinflussen noch etliche weitere Faktoren die Gesundheit unserer Haustiere: Antibiotika, Impfungen, Wurmkuren und Stress, Umweltgifte wie Luftverschmutzung, Elektrosmog oder Schadstoffe in Näpfen und Spielzeugen. All diese Faktoren könnten zu einem Ungleichgewicht von krankmachenden und gesunderhaltenden Bakterien im Darm führen. Wenn das Gleichgewicht einmal gestört ist, kann der Darm seinen wichtigen Funktionen nicht mehr nachkommen.

Gestörte Darmflora schwächt das Immunsystem

Wenn man bedenkt, dass sich ungefähr 70% aller Immunzellen in der Schleimhaut des Darmes befinden (1), wird einem – auch ohne Berücksichtigung der Komplexität der genauen Abhängigkeiten – klar, wie wichtig eine intakte Darmfunktion ist. Der Verdauungstrakt, genau genommen der Dickdarm, ist der Hauptort der mikrobiellen Besiedlung des Körpers (2). Gerät die Gemeinschaft der natürlichen Mikroorganismen aus dem Gleichgewicht, wirkt sich dies nicht nur auf den Darm, sondern den gesamten Organismus aus. Aus dem daraus resultierenden geschwächten Immunsystem entstehen wiederum unerklärliche Allergien, Hautkrankheiten oder chronische Magen-Darm-Erkrankungen. Dies zeigt, dass bei jeder Erkrankung vor allem dem Darm Beachtung geschenkt werden sollte.

Effektive Mikroorganismen auf dem Vormarsch

Vor 30 Jahren entdeckte der japanische Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa eine Mischung nützlicher und hilfreicher Mikroorganismen, die er Effektive Mikroorganismen® (kurz EM) nannte. Wurden EM ursprünglich als Bodenverbesserungsmittel in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt, finden sie heute weltweit in vielen Bereichen von Landwirtschaft, Umwelt, Industrie und Gesundheit von Mensch und Tier Verwendung.

EM zur Aufwertung der Futter- und Wasserqualität

Als Futterzusatz steigern EM die Futterverwertung, das Wohlbefinden und die Widerstandskraft von unseren Haustieren. Sie stabilisieren nicht nur die Verdauung, sondern verhindern durch den Aufbau einer starken Darmschleimhaut auch den übermäßigen Befall mit Darmparasiten. Einige Hersteller bieten spezielle Haustierprodukte an, aber genauso wie wir können auch sie die durch Fermentation aktivierte EM-Urlösung nehmen: eine braune Flüssigkeit, deren Ausgangsstoffe Milchsäurebakterien, Hefen, Photosynthesebakterien, Zuckerrohrmelasse und Wasser sind. Täglich ca. 1 TL je 5 kg Körpergewicht (ab 20 kg also 4 TL) in das Futter mischen. Die Eingewöhnung sollte über die ersten 5 bis 10 Tage schrittweise erfolgen (3).

Auch das Trinkwasser kann durch EM aufgewertet werden: Sogenannte EM-Keramik-Pipes können im Trinknapf durch Energetisierung und Verkleinerung der Wassercluster das Wasser in seinen unbelasteten Originalzustand zurückversetzen. Es gibt sogar extra aus EM-Keramik angefertigte Näpfe, die im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Näpfen keine löslichen gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten.

EM zur Pflege von Haut, Pfoten & Co.

Die Haut als größtes Organ übernimmt nicht nur wichtige Funktionen in der Entgiftung des Körpers, sondern bildet auch eine Abgrenzung zur Außenwelt. Bei Verdauungsproblemen versucht der Körper, einen Teil der belastenden Umweltgifte über die Haut auszuscheiden – die Folge können stumpfes, ungepflegtes oder schlecht riechendes Fell sein. Aber auch äußere Einflüsse wie Wasch- oder Desinfektionsmittel, ungeeignete Hundeshampoos, Chemikalien im Hundespielzeug oder Umweltgifte können das natürliche Hautmilieu stören und der Haut Schaden zufügen. Die EM drängen pathogene Keime zurück und sorgen für ein gesundes Hautmilieu (4). Am schnellsten und effektivsten sind entsprechende EM-Sprays, mit denen Sie das Fell Ihrer Haustiere einsprühen. Auch in der Pflege von Pfoten, Augen, Ohren, Nase oder zur Abwehr von Insekten und anderen Parasiten haben sich die EM-Produkte bewährt.

EM zur Reinigung der Umgebung

EM lassen sich auch beim Reinigen auf vielfältigste Weise einsetzen und schaffen nicht nur ein positives Milieu und angenehmes Raumklima im Haushalt, sondern sind im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungsmitteln freundlich zu Haut, Atemwegen und Umwelt. Sei es die komplette Wohnung, der Liegeplatz, die Katzentoilette, die Fressnäpfe oder das Auto – mit EM kann man so ziemlich alles reinigen.

Buch einer ATM-Absolventin über Effektive Mikroorganismen

Einige Informationen in diesem Artikel stammen aus dem Buch „Hunde und Katzen – Gesunder Darm und intakte Haut mit EM und Naturheilkunde“ von der ATM-Absolventin Carolin Caprano. Die Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin erläutert in der überarbeiteten Neuauflage Ihres Klassikers „EM Lösungen kompakt – Hunde und Katzen“ zunächst grundlegende Dinge wie Physiologie und Anatomie von Katzen und Hunden, ehe sie tiefer in die EM-Thematik einsteigt. Außerdem beleuchtet sie die Homöopathie und die Phytotherapie als weitere naturheilkundliche Behandlungsformen. Besonders hilfreich sind die ausführlichen Behandlungsmethoden bei verschiedensten Magen-Darm- sowie Hauterkrankungen. Nach ein paar Tipps zur EM-Reinigung und Desinfektion der Umgebung endet das Buch mit Fallbeispielen und einem kleinen EM-Lexikon. Wer sich intensiver mit der EM-Thematik beschäftigen möchte, findet in diesem Buch alle nötigen Informationen.

Literatur:
(1) Carolin Caprano in „Hunde und Katzen – Gesunder Darm und intakte Haut mit EM und Naturheilkunde
(2) Dr. Jens Tetens in „Anatomie und Physiologie des Verdauungsapparates beim Fleischfresser“/ATM-Skript im Rahmen des Lehrgangs Hundegesundheitstrainer
(3) Carolin Caprano in „Hunde und Katzen – Gesunder Darm und intakte Haut mit EM und Naturheilkunde
(4) Dipl.-Ing. agr. (FH) Anika Siekmann in „Effektive Mikroorganismen – Ein Weg zur Gesundheit“

Sonja Kubovcsik

Sonja Kubovcsik hat nach ihrem VWL-Studium an der Kieler CAU und der Pariser Sorbonne unter anderem für das deutsche Radiounternehmen Regiocast gearbeitet. Dort koordinierte sie u.a. die redaktionellen Einbindungen und die digitale Vermarktung der einzelnen Sender. Außerdem gestaltete sie crossmediale Marketingkonzepte.

Mit ihrem eigentlichen Lebenstraum, eines Tages ein Kompetenzzentrum für Mensch & Hund zu gründen, machte sie sich nebenbei auf die Suche nach einer geeigneten Ausbildung. Sie entschied sich für das Fernstudium zum Hundegesundheitstrainer an der ATM GmbH. Seit 2013 ist sie als solche nebenberuflich unterwegs und wird dabei von ihrem Golden-Retriever, Paule, tatkräftig unterstützt. Zur besseren Vernetzung mit anderen einschlägigen Berufsfeldern hat sie 2013 zusätzlich den Kompetenzverbund pro Hund gegründet.

Webseite: www.kompetenzverbundprohund.de

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