Hundegeschirre: Warum sie richtig passen müssen

Hier passt alles perfekt Foto: ©Patricia Lösche

Hundegeschirr oder Halsband? Unter Hundehaltern bietet die Frage Stoff für hitzige Diskussionen. Doch jenseits von Geschmack und Ästhetik betrachten wir das Thema hier aus physiotherapeutischer Sicht. Falsche Ausrüstung beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern kann über Jahre erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Wer weiß, worauf beim Kauf anatomisch zu achten ist, schützt seinen Hund nachhaltig und hat in der nächsten Diskussion ganz sicher die Nase vorn.

DAS passende Hundegeschirr

Rot, grün, gelb, dick, dünn, Leder, Kunstfaser, breit, schmal – Hundegeschirre und Hundehalsbänder gibt es in unzähligen Formen und Preisklassen. Um es gleich vorwegzunehmen: DAS passende Hundegeschirr gibt es nicht. Wohl aber ein zum Hund und zur Art seiner Verwendung passendes. Deshalb richten wir unser Augenmerk auf die anatomischen Strukturen, denen ein Hundegeschirr gerecht werden muss, damit sich der Hund damit frei bewegen kann, wohlfühlt und nicht geschädigt wird. Auch ein Halsband muss aus gutem Grund gewissen Mindestanforderungen entsprechen.

Sitzt der Halsriemen zu hoch, drückt das Geschirr auf anatomische Strukturen im Halsbereich. (© Patricia Lösche)

Die Passform im Brustbereich

Wie der Name sagt, umfasst das Brustgeschirr die Hundebrust. Wir sollten uns klarmachen, dass jeder Zug, der über die Leine ausgeübt wird, von der Brust des Hundes aufgefangen werden muss. Je schlechter die Passform, desto unangenehmer für den Hund.

Wir können das mit einem neuen Rucksack vergleichen. Farbe, Material, Größe, Marke – alles ganz nach unserem Geschmack. Wir haben ihn zwar kurz anprobiert, aber schon nach einigen Stunden merken wir, dass der neue Rucksack an ein paar Stellen scheuert, drückt und auch irgendwie schief sitzt. Wir bekommen Rückenschmerzen und nach drei Tagen graut uns davor, ihn tragen zu müssen. So sehr wir auch daran herumstellen, er passt einfach nicht. So geht es Hunden mit einem schlecht sitzenden Hundegeschirr.

Der Bruststeg

Geschirre bestehen aus Halsgurt, Bruststeg und Bauchgurt(en). Der Bruststeg des Geschirrs liegt auf dem vorderen Ende des Brustbeins auf. Das ist der gut zu fühlende, feste Knochen, der die Unterlinie am Brustkorb des Hundes bildet. Nur wenn die Breite des Bruststegs zur Brustbreite des Hundes passt, wird der Druck, der bei Zug an der Leine auf das Geschirr und damit auf den Hund ausgeübt wird, optimal verteilt. Ist er zu breit, dann scheuert er an der Innenseite der Beine. Zu schmale Bruststege bauen zu viel Druck auf, weil sie die Auflagefläche des Brustbeins nicht voll ausnutzen.

Die Verbindungsstelle von Halsgurt und Bruststeg sollte nicht über, sondern auf dem vorderen Teil des Brustbeins (Manubrium Sterni) aufliegen. Dort sollte sich entweder kein Metallring befinden oder aber ein weich unterlegter, damit durch ihn keine Druck- oder Scheuerstelle entsteht. Auch Hundemarken besser nicht hier befestigen. Das permanente Klappern auf dem Brustbein ist für den Hund so störend wie für uns ein Schlüssel, der beim Laufen gegen das Bein schlägt. Im Extremfall kann das sogar zu Fressproblemen führen, weil die Speiseröhre im vorderen Hals verläuft und der Kehlkopf sich in anatomischer Nachbarschaft befindet. Hunde zeigten bei Druck auf den Kehlkopf- und Vagusbereich eine stressbedingt erhöhte Kortisolausschüttung und ein defensiveres Verhalten.

Untersuchungen zu mechanischen Traumata im Halsbereich ergaben, das mechanische Einwirkungen auf die ventrale Halsregion Entzündungen und langfristige Gewebeschäden an der oberflächlich liegenden Schilddrüse provozieren können.

Zug auf das Geschirr übt nicht nur Druck auf das Brustbein selbst aus. Auch Blutgefäße, Speiseröhre und Nerven können betroffen sein, was für den Hund nicht nur unangenehm ist, sondern gesundheitliche Konsequenzen haben kann.

Ein Geschirr soll den Hund einrahmen, nicht die Bewegung einschränken. (© Patricia Lösche)

Nice to know: Die Anatomie im Brustbereich

Der am unteren Halsende und zwischen den Vorderbeinen im Brustbereich gut fühlbare zentrale Knochen ist das Brustbein (Sternum). Es besteht aus drei Teilen: Der vordere Teil wird als Manubrium sterni bezeichnet, als „Handgriff des Brustbeins“. Dem schließt sich nach unten und hinten hin der mittlere Teil, der Brustbeinkörper (Corpus sterni) an. Den Abschluss nach hinten hin bildet der sogenannte Schwertfortsatz (Processus xiphoideus). Der mittlere Teil des Sternums gliedert sich nochmal in sechs miteinander verbundenen Burstbeinabschnitte auf, die Sternebrae. Sie sind direkt mit den mit den ersten sieben bis neun Rippenpaaren verbunden.

Zusammen mit Wirbelsäule und Rippen bildet das Brustbein den knöchernen Brustkorb (Thorax), der die Brusthöhle schützend umschließt. In der durch ihn gebildeten Höhle befinden sich Herz und Lunge. Durch seine vordere Öffnung (Thoraxapertur) gelangen wichtige Gefäße, Nerven und andere Strukturen wie Speise- und Luftröhre in die Brusthöhle.

Die Wirbelsäule (Columna vertebralis)

Beim Vierbeiner „hängt“ der gesamte Bewegungsapparat an der Wirbelsäule. Über und neben der Wirbelsäule verlaufen neben den Nerven eine Vielzahl fein aufeinander abgestimmte Muskeln und Bänder, die die Vorwärtsbewegung des Hundes über den Rumpf und die Gliedmaßen überhaupt erst ermöglichen. Der längste Rückenmuskel (Musculus longissimus) verläuft beispielsweise vom Schädel zum Kreuzbein und jeder seiner Abschnitte übernimmt wichtige Aufgaben wie Strecken oder Biegen der Wirbelsäule oder Heben von Kopf und Hals.

Das Rückenband (Ligamentum supraspinale) zieht sich bis zu den Kreuzwirbeln und verbindet die Dornfortsätze der Wirbelkörper miteinander. Diese Dornfortsätze lassen sich leicht ertasten: Sie sind als „Knubbel“ zu fühlen, wenn man die Wirbelsäule oben entlangstreicht. Bei abgemagerten Hunden oder bei manchen Windhunderassen sind sie sogar zu sehen.

Findet eine dauerhafte Reizung auf dem oberen Rücken durch ein rutschendes, zu schmales, zu breites oder schweres Rückenteil statt, dann kann das nicht nur zu Hautirritationen führen, sondern auch zu Reizungen oder gar Entzündungen der genannten Strukturen, was wiederum Fehlhaltungen durch Ausweichbewegungen des Hundes zur Folge haben kann.

Ein Halsband kann Druck auf die Halswirbel, Luft- und Speiseröhre, Kehlkopf, Schilddrüse, Gefäße und weitere Strukturen ausüben. Dadurch kann es zu mechanischen Schädigungen kommen und die Durchblutung kann be- oder sogar verhindert werden (Ischämie). Manche Panikgeschirre sind mit einem Halsband statt eines Bruststegs ausgestattet. Wenngleich die Zugkraft auf das Halsband in diesem Fall durch die Befestigung der Leine an den Ösen am Rückenteil einen etwas anderen Hebel hat, als bei einem „reinen“ Halsband, bleibt die Grundproblematik der Beeinträchtigung im Hals verlaufender Strukturen dieselbe.

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Bereiche die bei der Geschirranpassung berücksichtigt werden müssen. (Grafik: © ATM)

Nice to Know: Die Anatomie der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule besteht aus aneinandergereihten Wirbeln, die durch Bandscheiben miteinander verbunden sind. Sie bestehen aus einem Wirbelkörper, der oben einen Dornfortsatz und an den Seiten Querfortsätze trägt. Untereinander sind sie gelenkig verbunden und im Brustwirbelsäulenbereich auch mit den Rippen. Die Wirbelkörper haben in der Mitte ein Loch und hintereinander bilden diese Löcher eine Art Röhre, den Wirbelkanal. In ihm liegt geschützt das Rückenmark, von dem aus durch seitliche Löcher Nerven auf beiden Seiten austreten. Sie sind zuständig für die neuronale Versorgung unter anderem von Schulter und Gliedmaßen. Der Halswirbelsäule mit sieben Wirbeln schließt sich die Brustwirbelsäule (13 Wirbel) an, gefolgt von der Lendenwirbelsäule (die wieder aus sieben Wirbeln besteht), dem Kreuzbein (aus drei Wirbeln, die beim erwachsenen Hund, nicht aber beim Welpen miteinander verwachsenen sind), und den Schwanzwirbeln.

Die Rippen

Hundegeschirre umfassen den gesamten Brustkorb, der oben durch die Wirbelsäule, unten durch das Brustbein und seitlich durch die 13 Rippenpaare gebildet wird. Der dadurch entstehende „Hohl“raum schützt Lunge und Herz. Oben sind die Rippen über Gelenke mit der Wirbelsäule verbunden, unten die ersten 7-9 mit dem Brustbein. Die letzten vier Rippen, die sogenannten asternalen Rippen oder Atmungsrippen, sind nur indirekt über den knorpeligen Rippenbogen mit dem Brustbein verbunden. Die letzte Rippe ist zwar wie die anderen Rippen mit der Wirbelsäule, aber nicht mit dem Brustbein verbunden und hängt am unteren Ende quasi frei im Thorax. Das hat ihr den Namen Fleischrippe eingebracht.

Schlecht sitzende Geschirre können in allen Abschnitten des Brustkorbs Probleme machen:

  • Zuviel Druck auf das Brustbein wird in erster Linie an die ersten Rippenpaare weitergegeben, die direkt mit dem Brustbein verbunden sind (sternale Rippen)
  • Verstärkter Druck oder Zug auf die letzte Rippe ist sehr schmerzhaft für den Hund
  • bei den anderen Rippen kann Druck zu Schmerzen in der Muskulatur führen, die Atmung und damit die Leistungsfähigkeit behindern und deshalb sogar psychische Auswirkungen haben
  • Bei zu festgeschnallten Sicherheits- oder Zuggeschirren besteht die Gefahr, dass Organe komprimiert werden. Das kann zu Funktionsstörungen führen

Praxistipp

Der hintere, zweite Gurt sollte ungefähr auf oder vor der Fleischrippe liegen, aber auf keinen Fall dahinter, so dass sich der Gurt dort „verhaken“ kann und dann regelrecht an der Fleischrippe und an der gelenkigen Verbindung zur Wirbelsäule zerrt.

Unpassendes Geschirr und das Halsband ist zu dünn (Foto: © Surprising_Shots – Pixabay)

Der Ell(en)bogen

Das Ellbogengelenk verbindet Oberarm und Unterarm. Es muss frei beweglich sein, um ein uneingeschränktes Rück-, aber auch Vorführen der Vorderbeine zu gewährleisten. Diese „kritische“ Stelle ist fast die offensichtlichste – man sieht gut, ob der Ellbogen bei jedem Schritt an das Geschirr stößt oder in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Ist das der Fall, sind die Schritte deutlich verkürzt, der Hund läuft nicht mehr raumgreifend und frei, sondern versucht ständig, dem Druck auszuweichen. Auf Dauer ist das schmerzhaft für den Hund, nicht nur am Ellbogen, sondern auch durch die generell verspannte Muskulatur. Es führt zu Fehlhaltung und Fehlhaltungen führen mittel- und langfristig zu Schäden.

Praxistipp

Die Ellbogenfreiheit lässt sich sehr gut überprüfen, indem der Hund mit und ohne Geschirr gefilmt wird und die Videos verglichen werden, am besten durch Wiedergabe in Slow Motion.

Die Schulter / das Schultergelenk

Die Schulter ist ein flacher Knochen (Schulterblatt/Scapula), der am oberen Rand mit einem halbrunden Knorpel abschließt (Cartilago scapulae), so dass die Bewegung des Schulterblattes nach oben durch das nachgiebigere Material abgepuffert wird. Zwischen Schulter und Wirbelsäule gibt es kein Gelenk. Das Schulterblatt ist ausschließlich über Muskeln mit der Wirbelsäule verbunden, was wie ein weiterer Stoßdämpfer wirkt. Schulter und Oberarm sind dagegen über ein Gelenk, das Schultergelenk, verbunden.

Neben der Auf- und Ab-Bewegung bei jedem Schritt vollzieht die Schulter auch eine rotierende nach vorne und hinten (wie eine Drehscheibe). Man kann sich gut vorstellen, dass diese Bewegungen der Schulter stark eingeschränkt sind, wenn von außen ein ständiger Druck durch ein fest oder falsch sitzendes Geschirr ausgeübt wird, das die Bewegung permanent abgebremst. Kinematische Analysen der Universität Jena zeigen, dass wenn das Schulterblatt eine Rotationsbewegung vollzieht, horizontale Brustgurte (Norweger) diese natürliche Biomechanik behindern können.

Im Bereich des Schulterblattes verlaufen zudem wichtige Nerven und der Plexus brachialis, ein Geflecht von Nerven, die bei entsprechendem Druck gereizt werden können, was zu Schmerzen führt.

Nice to know: Plexus brachialis

Plexus brachialis heißt wörtlich übersetzt Armgeflecht. Es ist die anatomische Bezeichnung für ein Geflecht von Nerven, das aus den Spinalnerven hervorgeht, also dem Rückenmark entspringt, aber Teil des peripheren Nervensystems (PNS), des Körpernervensystems ist. Anders, als der Name vermuten lässt, innerviert der Plexus brachialis nicht nur die Vorderbeine, sondern auch Schultern und Brust.

Für Hunde, die nicht zuverlässig an lockerer Leine laufen, ist ein Geschirr die bessere Wahl. (Foto: © sharkolot – Pixabay)

Hundehalsband oder Hundegeschirr?

Fällt die Wahl auf ein Hundehalsband, entfallen erst einmal viele der beim Hundegeschirr kritischen Punkte. Passen Breite und Größe zum Hund, dann ist das eine gute Wahl – sofern der Hund an lockerer Leine läuft. Problematisch wird es dann, wenn der Hund stark zieht, häufig in die Leine springt oder oft abrupt ausgebremst wird.

Ein Halsband, manchmal auch Teil spezieller Panikgeschirre, kann Druck auf die Halswirbel, Luft- und Speiseröhre, Kehlkopf, Schilddrüse, Gefäße und weitere Strukturen wie Nerven, Muskeln und Lymphgefäße ausüben. Vor allem dann, wenn es zu schmal ist oder zu eng geschnallt. Das kann mechanische Schäden oder Durchblutungsstörungen (Ischämie) verursachen. Die dadurch entstehenden Symptome reichen von Kieferproblemen, Augen- Ohren- und Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Nervosität bis hin zu Lahmheiten in den Vordergliedmaßen, weil die Halswirbelsäule in anatomische Strukturen eingebettet ist, die mit dem ganzen Körper in Verbindung stehen. Selbst Körperregionen weit entfernt vom eigentlichen „Tatort“ können dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Im „Journal of the American Animal Hospital Association“ wurde 2006 darüber berichtet, dass bei Hunden am Halsband ein signifikanter Anstieg des Augeninnendrucks festgestellt wurde. Am Geschirr jedoch nicht.

Starker Druck quetscht Luftröhre, Speiseröhre, Nerven, Blutgefäße & Muskeln (Foto: © JamesQube- Pixabay)

Zu einem Halsband gehört natürlich auch eine Leine. Bei einer Rollleine kann der Hund auf Knopfdruck oder am Leinenende hart gestoppt werden, und die ganze Energie geht als potenziell schädigender Druck über das Halsband auf die empfindlichen Strukturen vorn am Hals und an der Halswirbelsäule. Manchmal sieht man Hunde, die dadurch in der Luft regelrecht herumgewirbelt werden. Das gleiche passiert, wenn der Mensch den Hund durch starken Leinenruck zur Ordnung rufen will. Oder wenn ein nicht leinenführiger Hund permanent nach vorne zieht und in die Leine springt, weil er mit jedem anderen Hund eine offene Rechnung begleichen will. Je heftiger und häufiger das passiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens.

Für ängstliche oder aggressive Hunde sowie Hunde aus dem Tierschutz, die man noch schlecht einschätzen kann oder die nicht sicher leinenführig sind, ist ein gut sitzendes Hundegeschirr oft die bessere Wahl. Auch lässt sich ein Hund in Gefahrensituationen am Rückensteg eines Hundegeschirrs besser greifen, ohne ihn zu würgen.

Fazit

DAS passende Hundegeschirr gibt es nicht. Wohl aber ein zum Hund und zur Art seiner Verwendung passendes. Eine unpassende Ausrüstung kann auch den gesündesten Hund krank machen und eigentlich vermeidbare Schäden anrichten. Das tut nicht nur dem Hund weh, es kann am Ende durch notwendige Behandlungen auch sehr teuer werden. Zudem ist es trotz eines passenden Geschirrs essentiell wichtig, den Hund so leinenführig wie möglich zu bekommen. So werden unnötige außere Einflüsse und Druck auf den Körper des Tieres vermieden.

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Ein Hund genießt seine physiotherapeutische Massage (Foto: © ATM).

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Autorin dieses Artikels:

Dozenten und Autoren ATM - Autorin Claudia Gerber

Claudia Gerber

Claudia Gerber ist Tierphysiotherapeutin und Tierosteotherapeutin für Hund und Pferd. Die Aus- und Weiterbildungen absolvierte sie an der ATM, nachdem sie viele Jahre hauptberuflich als Marketing-Expertin gearbeitet hat. Neben dem Studium der Volkswirtschaft in Freiburg und Heidelberg schrieb sich Claudia Gerber auch für die Sportwissenschaften ein, weil ihr Interesse an Gesundheit, Anatomie und Bewegung schon immer groß war. Seit 2019 ist sie freiberuflich wieder in Sachen Marketing unterwegs, auch für die ATM, so dass sich der berufliche Kreis wunderbar schließt und ergänzt. Parallel dazu betreibt sie ihre mobile Praxis für Physiotherapie Hund und Pferd im Rhein-Main-Gebiet, genauer gesagt im hessischen Ried. Ein Hund und 2 Pferde ergänzen die familiäre „Herde“ und machen den Traum wahr vom gemeinsamen Alltag mit Mensch und Tier.


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Katja Gühring: Muskelatalas Hund für Tierphysiotherapeuten; 4. Auflage (Igelsburg-Verlag)

Fischer, M. S. & Lilje, K. E. (2011): „Dogs in Motion.“ (Studie der Universität Jena)

Dobson, H., et al. (2002): „The effect of collar pressure on the thyroid gland.“ & Miles, K. G. (2010)

Grainger, J., et al. (2016): „The behavioral effects of different types of collars on dogs.“

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