Fachartikel

Hyperlipämie - tödliches Übergewicht beim Esel

Übergewicht gilt als Hauptursache für die Entwicklung einer Hyperlipämie. In unserer Vorstellung sind Esel schmal, zäh und leistungsfähig. Im wahren Leben dagegen bei uns oft zu dick (wie beispielsweise auf dem Titelfoto). Entwickelt sich daraus eine Hyperlipämie, kann es zum Organversagen kommen. Die liebenswerten Langohren sind dafür aufgrund einer Besonderheit ihres Fettstoffwechsels deutlich anfälliger als Pferde und Ponys, die aber auch daran erkranken können. Mit einer Überlebensrate von nur 10 bis 40 Prozent ist diese Erkrankung für Esel immer lebensbedrohlich. Grund genug, sich damit näher zu beschäftigen.

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Erklärt: Leaky Gut, der undichte Darm

Leaky Gut – das klingt irgendwie niedlich, ist es aber nicht. Beim Leaky Gut (auch: Leaky Gut Syndrom) funktioniert der Darm nicht wie er soll. In einem gesunden Darm wird die Nahrung so aufbereitet, dass der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden kann. Gleichzeitig schützt die Darmwand den Körper vor Inhaltstoffen, die ihn krank machen könnten. Beim Leaky Gut ist die Schutzfunktion gestört. Das hat weitreichende negative Auswirkungen für die Gesundheit. Sogar Autoimmunerkrankungen und Tumore werden mit einem Leaky Gut in Verbindung gebracht, schwere, aber längst nicht die einzigen Folgen.

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Klimaanpasssung bei Hunden

Wieviel Hitze und Kälte ein Hund verträgt ist ganz unterschiedlich. In jedem Fall sind der Anpassungsfähigkeit von Hunden an unterschiedliche Klimazonen Grenzen gesetzt. Sie müssen wie wir ihre Körperinnentemperatur unter allen Umständen konstant halten. Der enge Spielraum dafür ist physiologisch bedingt und unabhängig von der Rasse. Unter- oder überschreitet die Körpertemperatur dauerhaft diese Grenzen, zieht das Gesundheitsrisiken bis hin zu Organschäden nach sich. Bei der Toleranz gegenüber Klimabedingungen gibt es dagegen durchaus Rasseunterschiede. Sie sind abhängig von der Effektivität der Temperaturregelung (Thermoregulation), denn ganz gleich, wie heiß oder kalt es ist und in welchem Fell der Hund steckt: Die körpereigenen Regelmechanismen müssen für konstante Bedingungen im Inneren sorgen. Wie gut oder wie schlecht sich ein Hund an Klimabedingungen anpassen kann, entscheidet über dessen Klimatoleranz. Sie ist nicht unendlich, aber viel zu selten…

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Zecken und Zeckenkrankheiten - Teil 2

Im ersten Teil haben wir allgemein über Zecken gesprochen, in diesem zweiten Teil besprechen wir die wichtigsten Krankheiten, die bei uns von den unangenehmen Spinnentieren übertragen werden können. Keine von ihnen ist harmlos oder auf die leichte Schulter zu nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft erst sehr spät erkannt werden, weil die Inkubationszeit, das ist die Zeit zwischen Infektion und dem Ausbruch der Krankheit, manchmal Jahre dauern kann. Und wer erinnert sich schon an einen Zeckenstich vor fünf Jahren, wenn Hund oder Halter plötzlich die Gelenke schmerzen.

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Zecken und Zeckenkrankheiten - Teil 1

Zecken haben ein schlechtes Image. Nicht nur, weil sie zu den Spinnentieren gehören, sie sehen vollgesogen auch ziemlich unappetitlich aus. Vor allem aber übertragen sie Erreger schwerer Erkrankungen auf Säugetiere und den Menschen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu den bei uns vorkommenden Zeckenarten und die durch sie übertragbaren Krankheitserreger und Krankheiten übersichtlich zusammengestellt.

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Hufrehe beim Pferd - Wie gutes Weidemanagement das Risiko senken kann

Die Weidesaison und die Heuernte 2021 starten bald. Ein wichtiger Zeitpunkt, sich über das Weidemanagement und die Auswahl der Futtergräser bei Ihrem Pferd Gedanken zu machen. Denn bei stoffwechselempfindlichen Pferden kann die falsche Auswahl an Gräsern zu schwerwiegenden Problemen wie der Hufrehe führen. Tierärztin Heike Bussang erläutert, was es zu beachten gilt.

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