Fachartikel

Patricia Lösche

Patricia Lösche

Patricia Lösche ist freie Autorin, Text- und Bild-Journalistin. Der Dolmetscher-Ausbildung folgten Biologie- und Journalistik-Studium, freier und redaktioneller Journalismus für verschiedene große Verlage. Später dann die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der ATM und die Tierpsychologie-Ausbildung an der ATN. Empathie, Achtung und Verständnis auf Augenhöhe im Umgang mit Tieren sind Patricia Lösche ein besonderes Anliegen. Seit 2014 schreibt sie für ATM und ATN Blogbeiträge, ist Autorin von Skripten und betreut als Tutorin die Studierende unterschiedlicher Fachbereiche. In die Wissensvermittlung fließen mehrjährige Praxis-Erfahrungen aus der naturheilkundlichen Behandlung von Pferden, Hunden und Katzen ebenso ein, wie die jahrzehntelange Erfahrung eigener Tierhaltung. Sie ist Mitglied im Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker (FNT) und 1.Vorsitzende im Berufsverband der Tierverhaltensberater und –trainer (VdTT).

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Hyperlipämie - tödliches Übergewicht beim Esel

Übergewicht gilt als Hauptursache für die Entwicklung einer Hyperlipämie. In unserer Vorstellung sind Esel schmal, zäh und leistungsfähig. Im wahren Leben dagegen bei uns oft zu dick (wie beispielsweise auf dem Titelfoto). Entwickelt sich daraus eine Hyperlipämie, kann es zum Organversagen kommen. Die liebenswerten Langohren sind dafür aufgrund einer Besonderheit ihres Fettstoffwechsels deutlich anfälliger als Pferde und Ponys, die aber auch daran erkranken können. Mit einer Überlebensrate von nur 10 bis 40 Prozent ist diese Erkrankung für Esel immer lebensbedrohlich. Grund genug, sich damit näher zu beschäftigen.

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Zecken und Zeckenkrankheiten - Teil 2

Im ersten Teil haben wir allgemein über Zecken gesprochen, in diesem zweiten Teil besprechen wir die wichtigsten Krankheiten, die bei uns von den unangenehmen Spinnentieren übertragen werden können. Keine von ihnen ist harmlos oder auf die leichte Schulter zu nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft erst sehr spät erkannt werden, weil die Inkubationszeit, das ist die Zeit zwischen Infektion und dem Ausbruch der Krankheit, manchmal Jahre dauern kann. Und wer erinnert sich schon an einen Zeckenstich vor fünf Jahren, wenn Hund oder Halter plötzlich die Gelenke schmerzen.

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Zecken und Zeckenkrankheiten - Teil 1

Zecken haben ein schlechtes Image. Nicht nur, weil sie zu den Spinnentieren gehören, sie sehen vollgesogen auch ziemlich unappetitlich aus. Vor allem aber übertragen sie Erreger schwerer Erkrankungen auf Säugetiere und den Menschen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu den bei uns vorkommenden Zeckenarten und die durch sie übertragbaren Krankheitserreger und Krankheiten übersichtlich zusammengestellt.

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Die Hirschlausfliege

Hirschlausfliegen (Lipoptena Cervi) sind Parasiten, die Mensch und Tier befallen und Krankheiten übertragen können. Ihre Ausbreitung bei uns wird durch die Folgen der Klimaerwärmung zunehmend begünstigt. Noch lauern sie nicht an jeder (Wald)Ecke. Aber wo sie auftreten, wird es unangenehm, und manche Tiere reagieren sehr heftig oder sogar panisch auf Stiche der Hirschlausfliege, die auch beim Menschen Entzündungen verursachen können. Zudem können sie Krankheitserreger übertragen. Deshalb schauen wir uns diesen Lästling einmal näher an.

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Corona und andere Viren: Hilfe durch die Zistrose?

SARS-CoV-2 ist ein neues Virus, dessen Bekämpfung eine Herausforderung ist. Manche Pflanzen haben sehr potente Waffen zur Bekämpfung von Viren entwickelt, die auch für den medizinischen Einsatz vielversprechend sind. Eine Pflanze, deren Wirksamkeit gegen unterschiedliche Viren bereits nachgewiesen wurde, ist Cistus incanus, die kretische Zistrose. Zur Selbstverteidigung verfügt sie über eine Kombination von Inhaltsstoffen, mit der sie die Vermehrung eindringender Viren verhindert. Die Wirksamkeit gegen Influenza-Viren, HIV und andere virale Erreger wurde bereits nachgewiesen.

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Die Hyalomma-Zecke: Eine neue Zeckenart in Deutschland

Die Hyalomma-Zecke ist relativ groß und auffällig, also gut erkennbar. Aber sie ist auch ein bisschen gruselig, denn anders als unsere bekannten Arten ist sie eine aktive Jägerin, die ihre Opfer, Großsäuger wie Rind und Pferd, aber auch Menschen auf zehn Meter Entfernung erkennt und mehrere hundert Meter weit verfolgen kann, erklärt die Zeckenexpertin und Parasitologin an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Ute Mackenstedt. Allerdings nur, wenn es nicht besonders schnell ist. Aber wie gefährlich ist sie wirklich - müssen wir uns vor ihr fürchten?

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Leishmaniose bei Hunden mit Kamille behandeln

Leishmaniose beim Hund lässt sich mit einem natürlichen Wirkstoff der Kamille behandeln. Ein spanisches Forscherteam um Victoriano Corpas-Lópes (Universität Granada) hat in einer Studie nachgewiesen, dass sich die Erkrankung bei Hunden damit nebenwirkungsfrei und zugleich wirksamer bekämpfen lassen könnte als mit schulmedizinischen Mitteln.

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Durchfall bei Hunden und Pferden natürlich behandeln

Anhaltender Durchfall (Diarrhoe) kann vor allem bei sehr jungen Tieren schwere Folgen haben und sogar tödlich sein. Ursache sind meistens bakterielle und virale Infektionen. Sie werden schulmedizinisch mit Antibiotika gegen Bakterien und symptomatisch gegen den Nährstoff- und Flüssigkeitsverlust behandelt. Mit tanninhaltigen Heilpflanzen stehen der Naturheilkunde wirkungsvolle Mittel zur Behandlung von infektiös bedingtem Durchfall zur Verfügung. Eine 2018 veröffentlichte italienische Studie hat das im Zusammenhang mit der Therapie von Kälberdiarrhoe bestätigt.

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